Billiges Fleisch, lebendig geschlachtet – Video ZDF


cover1schweingehabt Ich habe in meinem Buch all diese Vorgänge detailliert beschrieben – aus psychologischer, kultureller, religiöser, tierschutzmässiger usw. Sicht: bei Intereresse bitte: https://schweingehabt.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=2002&action=edit

Billiges Fleisch, lebendig geschlachtet

http://www.heute.de/Billiges-Fleisch-lebendig-geschlachtet-30425270.html

An den Füßen aufgehängt, lebendig in Brühkessel geworfen und dann zersägt: Rund 56 Millionen Schweine werden pro Jahr in Deutschland geschlachtet. Laut Bundesregierung oft bei vollem Bewusstsein.

56 Millionen Schweine werden jedes Jahr in Deutschland geschlachtet. Im Akkord. Die Tiere werden vorher betäubt, doch nicht immer funktioniert das. Das ist die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag.

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Kleine Anfrage – Antwort Das ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich

Die Geschichte ist einfach. Die Grünen wollten von der Bundesregierung wissen, wie es um den Tierschutz in den Schlachtbetrieben bestellt ist. Sie stellten eine Kleine Anfrage und bekamen es von der Regierung schriftlich: Mit dem Betäuben der Tiere klappt es nicht immer ganz. Rund 500.000 Schweine sollen pro Jahr qualvoll sterben, weil sie nicht ausreichend mit Gas betäubt wurden, also lebendig ausbluten oder erst im Brühkessel sterben. Bei Rindern geht die Bundesregierung von etwa 200.000 Tieren aus. Der Verband der Fleischwirtschaft bestreitet die Zahlen.

(29.10.2013)

„Schwein gehabt?“ Gewalt auf unseren Tellern: Zwei Rezensionen meines Buches


18. März 2013, 9:36 vormittags
DCk9c[1]Das war es also mit dem Schweineschnitzel. Nach der Lektüre von Annamaria Grabowskis erhellendem Buch wird man kein anoymes Schnitzel als entfremdeten Gegenstand auf dem Teller ansehen.
Die Autorin sagt: “Ich habe mich den Tieren in der Massentierhaltung, hier besonders den Schweinen, zugewandt.Ich bin der Frage, was uns Menschen bewegt, Tiere in Massentierhaltung, Massentiertransporten, Massenschlachtanlagen zu bringen, nachgegangen.Enstanden ist dieses Buch, das auch eine Kulturgeschichte des Fleisches, des Fleischgenusses, aber auch der Gewalt ist. Vorgestellt wird auch die Situation derer, die in Schlachthöfen, auf Tiertransporten und Auktionshäusern für Farmtiere arbeiten;die Frage wird gestellt, welche Auswirkungen ihre Tätigkeit auf ihre Umwelt, die nähere und weitere, haben könnte, wleche Folgen chronische Gewalt an Tieren bei Tier und Mensch auslöst. Wissenschaftler werden zitiert, die nach intensicen Forschungsarbeiten davon überzeugt sind, dass Schweine intelligente, aufgeweckte und soziale Tiere sind. Es wird berichtet von Hamlet und Omelette, zwei Schweinen, die Videospiele lieben, von Lulu, die die Mutter ihrer Besitzerin rettet, von Schweinen, die sich selbst im Spiegel erkennen, die schwimmen und tauchen können, ach und noch so viel mehr.Das Schreien und Weinen der Schweine, bei der Kastration der Ferkel, bei der Wegnahme der Ferkel vom Muttertier, bei Abholung für den Transport zum Schlachthof, beim Schlachten am Hof, hat mich so bewegt, dass ich mich daran machte, über das Leben der Schweine zu recherchieren.”
cover[1]
Mit Engagement und Sachverstand Rezension von Melody
Mit bewunderungswürdigem Engagement widmet sich die Autorin dem Schicksal der Schweine in unserer Kultur und in unserem Alltagsleben. Sie schildert die Zustände in den Fleischfabriken und beleuchtet die reichhaltige Literatur zum Verhalten – und ebenso der Intelligenz – dieser so neugierigen und verspielten Säugetiere und kommt zu erschütternden Ergebnissen. Wer dieses Buch mit Herz und Verstand liest, ist aufgefordert sein eigenes Verhalten zu überdenken. Es liegt auf der Hand, daß billiges Schweinefleisch wie es gerade in Deutschland en masse “produziert” wird, mit unsäglichem Tierelend einhergeht und die Mehrheit der VerbraucherInnen dies akzeptiert, weil sie nicht von ihren Essensgewohnheiten ablassen mag, wozu Schweineschnitzel und Wurstwaren gehören. Grabowski zeigt, welche Folgen dies hat, für unsere Gesundheit, unsere Umwelt, unser Wohlbefinden – und das Leben der Tiere, das kaum mehr als “Leben” und definitiv nicht als artgerechtes Leben bezeichnet werden kann. Auf fast 1000 Seiten zeigt uns die Autorin alle Aspekte des Schweinelebens, und der Bedeutung, die dieser systematische Mißbrauch für uns alle hat. Wer nun ein trockenes Sachbuch erwartet wird eines Besseren belehrt. Mit zahlreichen Abbildungen, Textcollagen und eigenen Meinungen macht die Autorin dieses Buch trotz seiner erschütternden Thematik zu einer erträglichen und abwechslungsreichen Lektüre, wobei die Ernsthaftigkeit ihres Ansatzes, der durch Hinweise auf die moderne Tierethik und Tierphilosophie unterstützt wird, immer präsent ist. Problematisch ist Grabowskis Versuch die Schoah und die Massentierhaltung miteinander zu verknüpfen und in diesen ohnehin sehr anspruchsvollen Text einzufügen. Dies könnte manchen LeserIn zu Mißverständnissen verleiten, eine Gefahr die der Ankündigungstext nahelegt; die Verknüpfung von Schwein und Schoah ist nicht ausreichend dargestellt. Muslimische und jüdische LeserInnen wird diese Verknüpfung irritieren: das Schwein ruft in vielen Kulturen und Religionen negative Assoziationen hervor und wird als “unrein” betrachtet; ein Vergleich von Mensch und Schwein gilt als massive Beleidigung. Annamaria Grabowski, die auch Psychologin und Psychotherapeutin ist und zur Veröffentlichung einen eigenen Verlag gegründet hat, stellt die industrielle Tierproduktion und Tiervernichtung und die deutschen Vergangenheit in ein Kontinuum. Kurzum: Ein mutiges und engagiertes Buch mit politischem und gesellschaftsveränderndem Anspruch, reichhaltigem Fotomaterial, ausführlichen Texten, dem unbedingt eine große Verbreitung zu wünschen ist.

Deutschland/Niederland-Grenze: Geplanter Schweinemaststall sorgt für Aufregung


11.01.2013 | 06:19http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Agrarpolitik/Geplanter-Schweinemaststall-beunruhigt-Deutsche-und-Niederlaender_article1357881553.htm
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Geplanter Schweinemaststall beunruhigt Deutsche und Niederländer
Meppen – Ein geplanter Schweinemaststall an der deutsch-niederländischen Grenze sorgt für Aufregung.
Schwein

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(c) proplanta

Die emsländische Gemeinde Rhede lehne das Vorhaben eines niederländischen Investors zwar ab, weil damit einheimische Landwirte unter wirtschaftlichen Druck gerieten, sagte am Mittwoch der parteilose Bürgermeister Gerd Conens. Rechtliche Möglichkeiten, den Stall für 8.000 Tiere zu verhindern, gebe es seiner Ansicht aber wohl nicht. Zuvor hatte der NDR über das Vorhaben berichtet.

Zu einem Erörterungstermin im Kreishaus in Meppen am Donnerstag haben waren auch viele niederländische Bürger gekommen. Sie seien sehr besorgt über die Zunahme von Tierhaltungsbetrieben auf der deutschen Seite, teilten sie in einer Pressemitteilung mit.

Sie befürchten Beeinträchtigungen ihrer Lebensqualität. In den vergangenen Jahren seien direkt an der Grenze viele Windräder und große Tierställe entstanden, die die Lebensqualität in der Grenzregion beeinträchtigten, sagte etwa Willie Raaijmakers aus dem niederländischen Ter Apel.

Ähnlich äußerte sich auch die Provinz Groningen. Dort sei die Ansiedlung neuer intensiver Viehhaltungsbetriebe auch aus Gründen des Landschafts- und Umweltschutzes nicht mehr gestattet, hieß es in einem am Mittwoch an die niedersächsische Landesregierung verschickten Brief. Die niederländische Seite schlägt dem Land eine Pufferzone für große Tierbetriebe entlang der Grenze vor.

Der Unternehmer will in Rhede wenige hundert Meter von der Staatsgrenze entfernt einen Maststall für 8.000 Tiere und fünf Futtersilos bauen. Zur Begründung sagte er, er liefere seine Tiere seit gut zehn Jahren an deutsche Abnehmer. (dpa/lni)

Deutsche Fleischproduktion steigt auf Hoechststand


14.02.2012 | 11:03 www.proplanta.de
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Deutsche Fleischproduktion steigt auf Höchststand
Wiesbaden – In deutschen Schlachthöfen ist im vergangenen Jahr so viel Fleisch erzeugt worden wie nie zuvor.
Fleischproduktion

(c) proplanta
Die Produktionsmenge kletterte gegenüber dem Vorjahr um 119.000 Tonnen oder 1,5 Prozent auf den neuen Höchststand von 8,2 Millionen Tonnen, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden berichtete.

Der Produktionszuwachs resultierte aus dem Anstieg der Schweine- und Geflügelfleischerzeugung. Die Rindfleischproduktion ging erneut zurück.

Mit gut 5,6 Millionen Tonnen (plus 2 Prozent) entfielen mehr als zwei Drittel (68,1 Prozent) der Gesamtmenge auf Schweinefleisch. Um den wachsenden Hunger auf diese Fleischsorte zu stillen, wurden 59,3 Millionen Schweine geschlachtet – 877.000 mehr als im Vorjahr.

Der Anteil von 17,4 Prozent an der gewerblichen Fleischerzeugung zeigt, dass auch Geflügelfleisch weiter gerne gegessen wird. In den Schlachthöfen stieg die Produktion von Hühner-, Enten– und Putenfleisch gegenüber dem Vorjahr um 43.200 Tonnen (3,1 Prozent) auf 1,4 Millionen Tonnen.

Hingegen ging die Fertigung des vergleichsweise teuren Rindfleischs um 2,7 Prozent auf knapp 1,2 Millionen Tonnen zurück. Es wurden 3,7 Millionen Rinder geschlachtet – 76 500 Tiere (2 Prozent) weniger als im Vorjahr.

Der Rindfleisch-Anteil an der Gesamterzeugung sank von 14,5 Prozent im Vorjahr auf 14,2 Prozent. Damit setze sich ein langjähriger Trend fort, erklärte eine Statistikerin.

Kaum ins Gewicht fielen Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch mit einem Anteil an der Gesamterzeugung von zusammen 0,3 Prozent, auch wenn der Appetit auf diese Fleischsorten gewachsen sein dürfte.

Jedenfalls stieg die Zahl der Schlachtungen auf 81.000 Lämmer (plus 3,5 Prozent), 25.000 Ziegen (plus 6,5 Prozent) und 11.200 Pferde (plus 16 Prozent). (dpa)

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit fand im Urin von Mastschweinen Rückstände von CAP – 25 Mastbetriebe gesperrt


http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/25-mastbetriebe-bayern-gesperrt-014000566.html

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat im Urin von Mastschweinen Rückstände von einem verbotenen Arzneimittel gefunden und insgesamt 25 Mastbetriebe sperren lassen. Wie das Amt (Taiwan OTC: 8271.TWONachrichten) am Freitagabend mitteilte, handelt es sich um das sogenannte Breitband-Antibiotikum Chloramphenicol (CAP). Schlachttieren dürfe dies seit 1994 nicht mehr verabreicht werden. Verbraucher seien jedoch nicht in Gefahr. Entdeckt wurden die Rückstände den Angaben zufolge bei Routinekontrollen im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplans.

Laut LGL ist die Ursache bereits geklärt. Demnach nahmen die Schweine das Mittel über ein aus der Allgäuer Ehrmann-Molkerei stammendes Futtermittel auf. „Als Ursache für die Kontamination wurden Laborabfälle des Molkereibetriebes ermittelt, die unsachgemäß entsorgt worden sind“, teilte das Landesamt mit. Alle ermittelten 25 Betriebe im Allgäu und im Raum Ulm, die das belastete Futtermittel verwendet haben könnten, seien sofort gesperrt worden. Wann sie wieder freigegeben werden könnten, war zunächst nicht bekannt.

Ein Ehrmann-Sprecher bestätigte am Abend, dass menschliches Versagen zu der Verunreinigung geführt habe. Ehrmann-Produkte seien aber nicht betroffen, da die Prozesse getrennt seien. Die Molkerei habe das rechtlich zugelassene Hilfsmittel Chloramphenicol in der Qualitätssicherung zur Beschleunigung mikrobiologischer Untersuchungen genutzt. Es sei wegen eines Fehlers in das sogenannte Weißwasser gelangt. Weißwasser, das bei der Produktion in der Molkerei anfällt und noch Milchbestandteile enthält, werde von einigen Betrieben aus dem Umland abgeholt und vor allem bei Schweinen dem Futter beigegeben. Ehrmann sei mit den Betrieben und dem LGL in engem Kontakt und werde künftig auf die Verwendung von Chloramphenicol verzichten, sagte der Sprecher.

Das Thema der Arzneimittel bei Schlachttieren ist umstritten. Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) hat erst kürzlich einen neuen Gesetzentwurf zur Eindämmung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermast vorgelegt. Über den Verzehr von Lebensmitteln können Menschen Keime einnehmen, die gegen Antibiotika unempfindlich sind. Das kann dazu führen, dass die Arznei bei Krankheiten nicht mehr wirkt.

Deutschland: Impfen statt Toeten – Zeitgemaesse Strategien zur Bekaempfung der Schweinepest gefordert


Impfen statt Töten

Zeitgemäße Strategie zur Bekämpfung der Schweinepest gefordert

Anlässlich der heutigen Beratung des SPD-Antrags “Klassische Schweinepest zeitgemäß bekämpfen – Impfen statt Töten” im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt der Sprecher der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion Wilhelm Priesmeier:

Aus Tierschutzgründen müssen wir in Deutschland neue Wege gehen …

Pressrelations (Pressemitteilung) – 14.12.2011; 13:40 Uhr

www.pressrelations.de/new/stan…

Siehe auch:

Zeitgemäße Bekämpfung der Schweinepest durch „Impfen statt Töten“

www.themenportal.de/politik/ze…

So viele Schweine wie noch nie: Blutiger Rekord im Schlachthaus


Betreff: Artikel -> „So viele Schweine wie noch nie: Blutiger Rekord im 

Schlachthaus“

>http://www.n-tv.de/wirtschaft/Blutiger-Rekord-im-Schlachthaus-article4759836.html

>

>Kontaktformular -> http://www.n-tv.de/ntvintern/kontakt/

>

>
>Für Tierliebhaber und Vegetarier ist es eine über alle Maßen grausame Zahl: In

den drei Spätsommermonaten Juli, August und September töten Fachkräfte in 

deutschen Schlachthäusern erstmals mehr als 15 Millionen Borstentiere. Der 

Hunger nach Fleisch nimmt weiter zu: Auch immer mehr junge Hühner müssen dran 

glauben.

>

>Im abgelaufenen Quartal mussten in Deutschland so viele Schweine ihr Leben 

lassen wie noch nie zuvor. Von Juli bis September 2011 wurden 15,2 Millionen 

Tiere geschlachtet, teilte das Statistische Bundesamt mit.

>

>Im dritten Quartal 2011 kamen damit nicht nur über eine halbe Million mehr 

Schweine unters Messer als ein Jahr zuvor. Die Zahl übertraf auch noch das 

bisherige Rekordergebnis aus dem vierten Quartal 2010. Damals mussten 15,1 

Millionen Tiere sterben.

>

>Die erzeugte Fleischmenge erhöhte sich im dritten Quartal 2011 um 4,3 Prozent 

auf 1,42 Millionen Tonnen. Die Bedeutung des Imports lebender Tiere ging dabei 

leicht zurück: Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Schlachtungen von 

Schweinen inländischer Herkunft um 4,5 Prozent, während die von importierten 

Schweinen um 5,7 Prozent zurückging. Damit entstammten im dritten Quartal 91,8 

Prozent der Schlachtschweine aus deutschen Betrieben. Der Rest wurde eingeführt.

>

>Der Trend geht zum Huhn

>Insgesamt bestätigte sich in den vergangenen Monaten auch der Trend aus dem 

Vorjahr: Der Appetit der Deutschen scheint sich immer stärker auf Schwein und 

Geflügel zu verlagern. Die Menge des durch Schlachtung erzeugten Rindfleisches 

ging erneut zurück. In den Monaten Juli bis September wurden den amtlichen 

Angaben zufolge rund 909.000 Rinder geschlachtet, was einem Minus 0,7 Prozent 

entspricht. Die daraus erzeugte Schlachtmenge belief sich auf 285.000 Tonnen, 

ein Minus von 1,7 Prozent.

>

>Laut amtlicher Statistik warfen die meldepflichtigen Geflügelschlachtereien 

insgesamt 358.000 Tonnen und damit 4,6 Prozent mehr Geflügelfleisch als im 

Vorjahresquartal auf den Markt. Davon entfielen auf Jungmasthühnerfleisch 

220.000 Tonnen (plus 7,7 Prozent) und auf Truthuhnfleisch 113.000 Tonnen (minus 

0,6 Prozent). Die private Hühnerhaltung wird von den Beamten im Wiesbadener 

Bundesamt nicht erfasst.

>

>Deutsche verschmähen Ziege

>Dafür gibt es Zahlen zum Fleischaufkommen aus den übrigen Tierarten. Hier 
bewegte sich die anfallende Menge mit 5.600 Tonnen auf vergleichsweise niedrigem

Niveau. Mengenmäßig von Bedeutung war dabei Lammfleisch mit einer Produktion von 

3.700 Tonnen, was einem Rückgang von 0,7 Prozent entspricht. Das Fleisch von 

erwachsenen Schafen oder Ziegen spielt im Geschmacksbedürfnis der Deutschen 

weiterhin eine untergeordnete Rolle.

>

>Nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Fleischwarenindustrie zum 

Viehbestand leben in Deutschland knapp 13 Millionen Rinder und rund 27 Millionen 

Schweine. Einer großen Zahl der Tiere ist dabei kein sonderlich langes Leben 

vergönnt. Zum Verzehr vorgesehene Schweine werden in der Regel nicht viel älter 

als sechs Monate. Entsprechend hoch ist der Durchlauf in den Ställen der 

deutschen Zucht- und Mastbetriebe.

>

>Fleisch bleibt in Deutschland nach wie vor vergleichsweise günstig: Im 

vergangenen Jahr lagen die Preise für Schweinefleisch „ab Schlachtstätte“ im 

bundesweiten Durchschnitt zwischen 1,38 und 1,42 Euro je Kilogramm. Laut Verband 

der Fleischwarenindustrie wandert ein gutes Drittel des Schweinefleischs in die 

Herstellung von Wurst und Schinken: So kam die Branche im Gesamtjahr 2010 auf 

1.484.184 Tonnen Wurst und 211.043 Tonnen Schinken.