„MASSENTIERHALTUNG …


Pigs in Crates like in Steal SokketsPigs in Crates like in Steal Sokkets

photocredit: animalsvoice.org and me as my booktitle für „Schwein gehabt?“

„Massentierhaltung besteht für mich nicht aus einzelnen, empörenden Gewaltakten an Tieren, sondern aus einer nicht enden wollenden Kette von Gewalt und Pein, der die Tiere ausgesetzt sind Massentierhaltung und deren Folgeerscheinungen bedeuten für mich den Verfall jeglicher bäuerlichen und überhaupt jeglicher menschlichen Ethik.“

Annamaria Grabowski

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JUNGE STIERE: Sie leben keine sieben Tage mehr


Sie leben keine sieben Tage mehr

Die Milchwirtschaft rentiert kaum noch. Die Folge: Männliche Kälber werden zunehmend zum Abfallprodukt und kurz nach der Geburt getötet. Landwirte halten sich dabei angeblich nicht an die gesetzlichen Fristen.

Männliche Jungtiere haben eine geringe Lebenserwartung: Ein Kalb im Berner Oberland.

Männliche Jungtiere haben eine geringe Lebenserwartung: Ein Kalb im Berner Oberland. Bild: Peter Schneider/Keystone

In der Fleisch- und Milchbranche wächst die Angst vor einem Imageverlust: «Wir sitzen auf einem Pulverfass. Unternehmen wir nichts, explodiert es», sagt ein Vertreter der Fleischwirtschaft. Er möchte anonym bleiben, weil er nicht als Nestbeschmutzer gelten will. Branchenvertreter haben sich letzte Woche mit ­Exponenten aus Bauernkreisen zu einer Lagebeurteilung getroffen – hinter verschlossenen Türen. Sie sind bemüht, das Problem ohne viel Tamtam zu lösen.

Das Problem – es wächst im Schatten der Milchproduktion. Und es betrifft Kälber, vorab männliche. Sie sind Opfer einer Entwicklung, die auch die Schweiz erfasst hat: Mit Milch lässt sich immer weniger Geld verdienen. Die Aufhebung der Milchkontingentierung in der Schweiz vor sechs Jahren halbierte die Weltmarktpreise und der Einkaufstourismus setzte den Schweizer Milchbauern zu. Mit Folgen. Ein Verdrängungskampf hat eingesetzt. Um überleben zu können, müssen die Milchbetriebe wachsen und spezialisieren sich immer stärker auf die Produktion des weissen Getränks. In der Schweiz leben 600’000 Milchkühe. Pro Jahr kommen Kälber in der gleichen Grössenordnung zur Welt. Der Konsum von Kalbfleisch hingegen ist hierzulande rückläufig.

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Doch die Strategie, sich auf maximale ­Effizienz zu trimmen, bedeutet zugleich, dass die Aufzucht von Kälbern an Bedeutung verliert. Männliche Jungtiere von Hochleistungs-Milchrassen wie Holstein und Red Holstein setzen ohnehin zu ­wenig schnell und zu wenig Fleisch an. Wirtschaftlich betrachtet, gelten sie daher mehr denn je als unrentabel. In der Regel nach 40 bis 50 Tagen sind sie bis jetzt geschlachtet und zu Wurstfleisch verarbeitet worden. Unter dem wachsenden wirtschaftlichen Druck erfolgen diese Tötungen nun aber zunehmend häufiger vor Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 7 Tagen nach der Geburt; dieses Fazit zieht zumindest der Schweizer Tierschutz (STS). Er beruft sich auf Insiderinformationen aus Milchviehbetrieben im Kanton Waadt. Demnach töten Bauern Kälber kurz nach der Geburt oder behandeln erkrankte Tiere nicht mehr. Lieber lassen sie die Jungen sterben, um sich ihrer so auf einfache Art zu entledigen.

Um nicht aufzufliegen, tricksen die Bauern und melden die Tiere in der Tierverkehrsdatenbank des Bundes entweder als Totgeburt oder als binnen 3 Tagen verendet, wie der STS vermutet. Die offiziellen Zahlen zeigen zumindest Auffälligkeiten: So sind gemäss Statistik letztes Jahr 10’100 Kälber der Rassen Red Holstein und Holstein entweder tot zur Welt gekommen oder spätestens 3 Tage nach der Geburt gestorben – das sind knapp 4000 mehr als 2010, und dies bei nur leicht schwankender Geburtenrate. Bei Red-Holstein-Kühen ist gemäss Statistik mittlerweile ­jedes vierzehnte Kalb auf eine der beiden Arten verendet, was 7 Prozent aller Geburten in dieser Rasse entspricht. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt aller Rindvieh­rassen (4,6 Prozent). Auch bei den Holstein-Kühen (6,5 Prozent) bewegt er sich über dem Mittel. Fachleute stehen vor einem Rätsel, denn Geburten bei Milchkühen sind eigentlich weniger anfällig auf Komplikationen als bei Kuhrassen für die Fleischwirtschaft.

Angesichts dieser Zahlen warnt STS-Geschäftsführer Hansuli Huber: «Der Sündenfall bei den Hühnern darf sich nicht noch einmal wiederholen.» Seit 50 Jahren würden männliche Küken geschreddert oder vergast, weil die Zucht derart intensiv und einseitig sei. Das «Eintagskälbchen», so Huber, dürfe auf keinen Fall zur akzeptierten Begleit­erscheinung der modernen Milchproduktion werden. «Das wäre unethisch.» Man werfe neugeborenes Leben fort, die Kuh baue das Neugeborene im Prinzip nutzlos auf, verbrauche dafür erhebliche Ressourcen. «So etwas kann sich nur eine Wohlstandsgesellschaft leisten, die den Bezug zur Natur und zum Denken in Kreisläufen verloren hat.» Der Schweizer Tierschutz fordert nun, dass Kälber künftig frühestens nach 60 bis 90 Tagen geschlachtet werden dürfen.

Zur Forderung der Tierschützer will sich aus der Branche noch niemand äussern. Proviande, die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, anerkennt jedoch das «ethische Problem», das die Tierschützer thematisieren, wie Peter Schneider sagt, Leiter Geschäftsbereich Klassifizierung und Märkte. «Jedes Tier, das auf die Welt kommt, soll eine sinnvolle Verwendung finden.» Das Treffen von letzter Woche hat ein erstes greifbares Resultat gebracht: Eine Arbeitsgruppe soll eine Branchenlösung erarbeiten. Alle Kälber sollen künftig vor dem Verkauf «eine möglichst optimale Haltedauer auf dem Geburtsbetrieb verbringen», so Schneider. Ziel sei es unter anderem, die Gesundheit junger Kälber zu optimieren, um dadurch den Einsatz von Medikamenten zu reduzieren. Präziser wird er nicht. Ein nächstes Treffen ist für Ende Juli geplant.

Fraglich bleibt, ob die Branche die 7-Tage-Regel anzutasten wagt. «Wir können nicht ausschliessen, dass es in der Schweiz Fälle gibt, bei denen der Umgang mit Kälbern nicht korrekt ist», sagt Kurt Nüesch, Direktor der Organisation Schweizer Milchproduzenten. «Wir sind aber überzeugt, dass es sich im Unterschied zu anderen Ländern höchstens um Einzelfälle handelt.»

Die Zeit drängt

Das Problem entschärfen könnte laut Nüesch Spermasexing – eine Methode, mit der sich das Geschlecht der Kälber beeinflussen lässt. Auch soll das Projekt «Wurstkälber» wiederbelebt werden. Lanciert hatte es 2011 der Bauernverband. Die Milchproduzenten sollten die nicht zur Weiterzucht bestimmten Kälber selber mästen und sie nach sieben Wochen als «Wurstkälber» schlachten lassen. Doch das Projekt ist nie richtig in Schwung gekommen. Viele Milchviehbetriebe scheuten den Aufwand zur Mast der eigenen Tiere. Zudem waren die Preise für Wurstkälber schlecht. Damit das Projekt jetzt reüssiert, so stellt Nüesch klar, «braucht es den Willen und die Bereitschaft zur Unterstützung der gesamten Branche». Die Zeit drängt. Ab Oktober werfen die Kühe ihre Kälber. «Bis dann», sagt Schneider von Proviande, «muss die Branche eine Lösung finden.» (Tages-Anzeiger)

(Erstellt: 16.06.2015, 20:25 Uhr) http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Sie-leben-keine-sieben-Tage-mehr/story/27801309

The ‘new reality’ for meat lovers: steak sticker shock


i don´t feel sorry about ….

Global News

Consumers have been confronting steak „sticker shock“ since at least the beginning of last summer as ever-higher beef prices have become a fixture at the supermarket.

Get used it. Executives at Empire Co. Ltd said Thursday the “new reality” for meat prices is one where skewers, kebobs, steaks and roasts are simply more expensive. Empire, the second-biggest grocery store operator in Canada, owns Sobeys and Canada Safeway among other grocery store banners.

The average retail price for a sirloin steak was 23.4 per cent higher in May than a year earlier, according to Statistics Canada.

“Canadians’ love affair with our favourite red protein is definitely being challenged these days,” Sylvain Charlebois, a professor at the University of Guelph’s Food Institute, said.

Consumer changes

Beef retail prices have risen more than 40 per cent since the beginning of 2013, Charlebois said, as drought and persistent supply issues have inflamed prices across North…

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„DIE WÜRDE DES SCHWEINS“ – REINHARD MEY


„Die Würde des Schweins“ – Reinhard Mey

-alle Rechte bei Reinhard Mey- Danke, Reinhard Mey!

https://youtu.be/nNgMujWaISg

Veröffentlicht am 19.12.2012

In einer engen Box war es,
Auf Beton, unstandesgemäß,
Daß sie die Glühbirne der Welt entdeckte.
Sie war das Ferkel Nummer vier,
Drei andre lagen über ihr.
So ein Gedränge, daß sie fast erstickte!
Schon nach zwei Wochen Säugakkord
Kam jemand und nahm Mutter fort,
Doch noch als die Erinn’rung schon verblaßt war,
Fielen manchmal dem jungen Schwein
Der Mutter Worte wieder ein:
„Die Würde des Schweins ist unantastbar!“

Der Kerker wurde ihr Zuhaus‘.
An einem Fleck tagein, taugaus.
Und immer im eigenen Dreck rumsitzen.
Die feine Nase, der Gestank!
Sie wurde traurig, wurde krank,
Und als sie sehr krank wurde, gab es Spritzen.
Sie wurd‘ zum Decken kommandiert, —
Das hat sie niemals akzeptiert,
Daß Schweinesein nur Ferkelzucht und Mast war:
Und wenn man ihren Wille brach,
Dachte sie dran, die Mutter sprach:
„Die Würde des Schweins ist unantastbar!“

Dann fuhr der Viehtransporter vor,
Man packte sie an Schwanz und Ohr
Zusammen mit ihren Leidensgenossen.
Die zitterten und quiekten bang
Und fuhr’n und standen stundenlang,
Viel enger noch als üblich eingeschlossen.
Das Schwein ist schlau, so ahnt es schon
Die tragische Situation.
Sie wußte, daß dies ihre letzte Rast war.
Sie hat den Schlachthof gleich erkannt,
Und sie ging ohne Widerstand.
Die Würde des Schweins ist unantastbar!
Sie hat den Himmel nie gesehn,
Durft‘ nie auf einer Weide stehn,
Hat nie auf trockenem, frischem Stroh gesessen.
Sie hat sich nie im Schlamm gesuhlt,
Freudig gepaart und eingekuhlt —
Wie könnte ich dies Häufchen Elend essen?
Die Speisekarte in der Hand
Seh‘ ich über den Tellerrand
Und kann die Bilder wohl nie vergessen.
Ich möchte nicht, du armes Schwein,
An deinem Leid mitschuldig sein,
Weil ich in diesem Restaurant zu Gast war.
Und ich bestell‘ von nun an wohl
Den überback’nen Blumenkohl.
Die Würde des Schweins ist unantastbar!

More than 1,000 piglets killed after semi overturns


Featured Image -- 2750

Global News

WATCH ABOVE: The cleanup begins as authorities and volunteers attempt to round up the remaining piglets. Adam Marshall reports.

XENIA, Ohio — Authorities estimate up to 1,100 piglets may have died when a semitrailer carrying 2,200 piglets overturned on an Ohio highway.

Agencies and volunteers worked to corral the animals after the crash Monday night on U.S. Route 35 in Xenia Township, near Dayton. Crews picked up squealing pigs by their hind legs.

READ MORE: Firefighters rush to save hundreds of piglets after overturned truck accident

Some may have escaped into wooded areas. Deputy Chief Greg Beegle of the township’s fire department says authorities rounded up those they could find before ending the search. He says 1,100 were taken to Greene County Fairgrounds to await transportation. The truck was traveling to Indiana from South Carolina.

Beegle says pigs killed were crushed, suffocated or thrown from the truck.

Authorities say the…

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STOPP MASSENTIERHALTUNG! STOP CAFO! PETITION – PLEASE, SIGN MY PETITION!


STOPP MASSENTIERHALTUNG! STOP CAFO! PETITION – PLEASE, SIGN MY PETITION!

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https://www.change.org/p/christian-schmidt-stopp-massentierhaltung

Petitioning Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt and 4 others

STOPP MASSENTIERHALTUNG!

1,516
Supporters

htp://youtu.be/nNgMujWaISg “Die Würde des Schweins ist unantastbar” Sänger: Reinhard Mey

http://youtu.be/bZachFoZ6fU Overuse of Electric Prod on Pigs 2009 PART I

http://youtu.be/1KiKhXaNC9A Overuse of Electric Prod on Pigs 2009 PART II

http://youtu.be/VZ8_nqhZejs Schwein gehabt? Video Annamaria Grabowski

http://www.walmartcruelty.com Sickening abuse at pig farm.

ENGLISH:These videos showing how the vast majority of pigs are treated upon arrival at a slaughterhouse. They are exhausted and water-deprived. During the winter, still-lactating sows may become frozen to the sides of the trailer or suffer from frostbite. During the summer, the animals experience heat exhaustion and fatigue. Some develop congestive heart failure or become downers.

Because of the poor design of most trailers, pigs from the belly of the trailer are forced to climb steep ramps they cannot see the end of. The pigs balk, which causes the drivers to become frustrated. The drivers angrily and randomly jab their electric prods into the mass of jostling, piling and screaming pigs. It is a federal offense to use an electric prod on a pig’s face or genitals but drivers thrusting their prods into small portholes, unable to clearly see what they are hitting, routinely shock pigs on these sensitive areas.

Please, support the fight against CAFOs followed by the consequences as there are mass-animal-transports and mass-slaughterhouses. They are “Darkest Places in Universe”, inhuman and graceless places.

Stop them in the name of our children, human´s and animals´, and in the name of our environment: we cannot live without one another.

Drenched with Blood

The main reason animals suffer so horribly  in slaughterhouses is that they must be alive  when their throats are slit so that their still- beating hearts can pump the blood out of  their bodies and partially dry up their flesh.  If they were killed by some other means and  then their corpses were cut up, the flesh  would be so drenched with blood that.no one would want to eat it.”
Will Tuttle

Thank You:

Annamaria Grabowski

DEUTSCH: “Dann steigt ein Fahrer aus seinem Truck, zieht einen Overall an, rüstet sich mit einem Elektrostab aus. Damit streicht er über die Schnauzen und Augen der Tiere, die aus den Öffnungen des Trucks herausragen. Das Schreien der verwundeten Tiere ist Horror pur. In Todesangst trampeln die Tiere aufeinander, um dem Elektrostab zu entkommen. Sie werden mit Schlägen und Tritten aus der Tür ins Freie gejagt; der Elektroprod hört nicht auf, die Tiere zu peinigen.Sue sieht die Schweine blutig und verletzt. Dann ist der Truck leer, bis auf ein wenig Stroh. Die Tiere sind alle im Schlachthaus gelandet. Der Fahrer schlüpft aus seinen Stiefeln, die schmutzig geworden waren und wäscht sie ab, nachdem er die Nachzügler aus dem Truck getrieben hatte.

Der nächste Truck fährt heran. Die Ankunft der Schweine auf dem Schlachthof verläuft immer gleich. Zuerst ein zum Himmel schreiendes Weinen der Tiere, wildes Stampfenvon Hufen in den Trucks, dann Totenstille: die Schweine sind an ihrem von Menschen vorgegebenem Zielort gekommen: dem Schlachthaus (Coe 1995 bei Grabowski Schwein gehabt? S.228).

Bitte, unterstützen Sie unseren Kampf gegen die Massentierhaltung und deren Folgen,  Massentiertransporte und Massentierschlachthöfe: es sind dies die „dunkelsten Orte des Universums“.

Stimmen Sie mit ein für unsere Kinder, die der Menschen, die der Tiere und für unsere Umwelt.

Wir können nicht ohne einander leben.

Danke:

Annamaria Grabowski

Annamaria Grabowski

straydogsworldwide@yahoo.de

 

www.schweingehabt.wordpress.com

Letter to
Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt
The European Parliament’s Intergroup on the Welfare and Conservation of The Animals The European Parliament’s Intergroup on the Welfare and Conservation of The Animals
The Belgian State Secretary for European Affairs
and 2 others
peti-secretariat@europarl.europa.eu European Parliament/Committee on Petitions
Bündnis 90/Die Grünen Dr. Anton Hofreiter, MdB
FACTORY-FARMING IS TORTURE FOR PIGS! STOP IT!