Eine quälend lange Schweine-Tour im Tiertransporter


Zeichnung von Homer Davenport
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Eine quälend lange Schweine-Tour im Tiertransporter

Von Heinrich Thies
26.01.2012 10:43 Uhr
Für ein paar Cent mehr quer durch Deutschland: Die Viehtransporte werden quälend lang. Die Tiere leiden und am Ende auch der Verbraucher.
Ein Schweine-Leben. 

Ein Schweine-Leben: Vom Stall auf die Autobahn in die Schlachterei.

© Martin Steiner

Hannover/Lüchow. Es ist noch stockdunkel. Gegen 5.30 Uhr fährt Helfried Nack im östlichen Wendland mit seinem Viehtransporter vor einer großen Flachbauhalle in der Nähe des Dorfes Pannecke vor, um 150 Schlachtschweine abzuholen. Es gehört viel Geschick dazu, den Lkw mit den zwei Anhängern rückwärts vor die Verladerampe zu manövrieren. Doch der 41-jährige Viehfahrer, erst seit drei Monaten im Auftrag der Viehvermarktung Lüchow unterwegs, hat schon im zweiten Anlauf die richtige Position erreicht. Was folgt, ist Routine: Klappen öffnen, Sägemehl ausstreuen.

Gegen sechs Uhr kommt Jungbauer Andreas Mahnke mit seinem Vater und öffnet den Stall. Angelockt vom Licht trippelt der erste Trupp auf die Rampe. Die Schweine sind erst sechs Monate alt, aber schon im Schnitt 120 Kilo schwer. Mit einem Treiberbrett schiebt Viehfahrer Nack sie weiter auf den Anhänger. Behutsam, aber zügig. „Hey, hey, los hier.“ Am Ende wird es eng. Als der Fahrer die erste Trennwand einhängt, drängen sich zehn Schweine auf wenige Quadratmeter. Sie springen übereinander, quieken. Aber Nack muss sich schon der nächsten Schweinegruppe zuwenden, die aus dem Stall strömt. Als die dritte Gruppe auf dem Anhänger steht, wird der Metallboden hochgefahren. Jeder Anhänger hat drei Etagen, jeweils kaum mehr als einen Meter hoch. Damit wird es noch enger. Aber das ist erlaubt.

Transportdauer und Ladedichte sind zwar gesetzlich geregelt, doch aus Sicht des Tierschutzbundes ist die EU-Gesetzgebung ein „Tropfen auf dem heißen Stein“. Einem Schwein von 100 Kilogramm zum Beispiel wird nur ein halber Quadratmeter zugestanden, und es darf bis zu 24 Stunden transportiert werden.

Bei Razzien zeigt sich, dass nicht einmal die Minimalforderungen eingehalten werden. Bei einer Kontrolle von 50 Viehtransportern auf der A 1 zwischen Hamburg und Bremen stellte die Autobahnpolizei Sittensen Anfang Januar bei jedem zweiten Fahrzeug massive Verstöße fest. Auffällig oft waren die Transporter überladen. Ein Schweinetransporter aus dem Kreis Rotenburg  hatte gleich 60 Tiere mehr an Bord als erlaubt. Statt auf 126 Quadratmetern wie vorgeschrieben drängten sich die  Schweine auf 85 Quadratmetern. Ganz so beengt ist es für die Schweine von Bauer Mahnke nicht. Der Landwirt hat allen Tieren mit dem Schlagstempel seine Betriebsnummer auf den Rücken tätowiert, so dass sie später am Schlachtband identifizierbar sind. Hier wird das Schlachtgewicht festgestellt, das über den Preis entscheidet.

Der Gewinn liegt zwischen zehn und zwanzig Euro. Pro Schwein. „Das ist ganz knapp“, sagt Mahnke. „Da muss man mit jedem Cent rechnen.“ In diesem Fall hat Mahnke sich für den Tönnies-Schlachthof in Weißenfels bei Leipzig entschieden, rund 250 Kilometer entfernt. „Eigentlich Blödsinn, die Viecher so weit zu karren. Aber im Wendland würde ich drei bis fünf Euro pro Schwein weniger kriegen, das kann ich mir nicht leisten.“

Die Konzentration in der Fleischbranche führt dazu, dass immer weniger Schlachthöfe immer mehr Vieh verarbeiten. Die Transportwege werden folglich länger. In die Barockstadt Weißenfels zum Beispiel werden Schweine aus ganz Deutschland gebracht – bis zu 15.000 am Tag. Ähnlich lange Wege legen die Schweine, Rinder und Kälber zurück, die auf niedersächsischen Schlachthöfen enden. Da es in der deutschen Fleischbranche keine Mindestlöhne gibt und Schlachterkolonnen aus Osteuropa für wenig Geld angeheuert werden, lassen auch Niederländer und Dänen ihre Schweine in Deutschland schlachten.

Die größten Probleme sehen Tierschützer bei Rindertransporten. „Die Rinder stoßen sich in den Doppelstockwagen die Köpfe an den niedrigen Decken wund“, sagt Frigga Wirth, Fachreferentin beim Deutschen Tierschutzbund. „Und mit der EU-Erweiterung sind die Wege immer länger geworden.“ So sei es keine Seltenheit, dass Rinder von Estland steuerlich subventioniert in die Türkei gefahren würden. „Die stehen dann oft stundenlang bei großer Hitze an der Grenze zur Türkei, ohne dass sie getränkt werden“, sagt die Tierschutzreferentin. Auch heimische Spediteure sind mit von der Partie. Eine neue Vereinbarung zwischen Berlin und Ankara macht es möglich, dass auch deutsche Zuchtrinder in die Türkei ausgeführt werden. „Schon innerhalb der EU sind die Transporte inakzeptabel“, sagt der Präsident des Tierschutzbundes, Thomas Schröder. „Die Wege bis in die Türkei sind für die Tiere eine pure Qual.“

Auch Viehfahrer Nack wird künftig vermutlich sehr viel weiter fahren müssen. Sein Chef von der Viehvermarktung Lüchow hat gerade in Kaliningrad über die Anlieferung von Rindern aus Niedersachsen verhandelt. „Man muss jede Chance beim Schopfe packen“, sagt Geschäftsführer Joachim Behrens. Eigentlich ist die Viehhandelsgenossenschaft bekannt für ihren schonenden Umgang mit Tieren. Doch der Chef ist genauso im System gefangen wie sein Fahrer, der manchmal davon träumt, wieder wie in jungen Jahren als Wanderschäfer durchs Land zu ziehen. Nur die Funksprüche vorbeifahrender Kollegen lockern die Fahrt auf: „Moin, moin …“  

Von den 180 Schweinen dagegen ist kaum mehr etwas zu hören. Manche scheinen zu schlafen. Dabei ist der lange Weg über die kurvenreichen Landstraßen der Altmark in Richtung Magdeburg  keine Spazierfahrt. Aber nach dreieinhalb Stunden ist der Schlachthof Weißenfels erreicht. Doch auf dem Großparkplatz warten schon 50 Viehtransporter – manche seit dem frühen Morgen. Für Fahrer Nack erfüllt sich ein Albtraum, als er erfährt, dass beim Schichtbeginn um 4 Uhr morgens erst einmal 15 Transporter „abgefertigt“ werden mussten, die schon am Vorabend gekommen waren. Der Stau wirkt noch nach. „Lasst uns erstmal einen trinken“, scherzt ein Kollege. „Bis wir dran sind, sind wir wieder nüchtern.“ Da die Fahrer nach Stunden bezahlt werden, bleiben die meisten gelassen.

Die Schweine auf den Transportern dagegen werden immer unruhiger. Manche beißen sich, andere springen übereinander und brüllen in ihrer ungewohnten Lage vor Angst, Hunger und Durst. Damit der Darm leer ist, werden die Schweine in der Regel schon am Vortag der Schlachtung nicht mehr gefüttert. Und Wasser bekommen die Schweine in der Regel nur im Sommer, damit sie bei der Hitze nicht umkippen. Wie Hohn nehmen sich die launigen Aufschriften auf den Transportern aus. „Wir reisen gut“, ist auf einem zu lesen. Doch die fröhlichen Schweine auf der Lkw-Bemalung stehen im Gegensatz zu den leibhaftigen Tieren, die ihre Rüssel durch die Metallgitter schieben. 

Kurz nach 17 Uhr ist es endlich so weit. Nack darf mit seinen 180 Schweinen an eine der vier Verladerampen vorfahren. Nach sechs Stunden Wartezeit. Es ist längst wieder dunkel. Jetzt gilt es, keine Zeit mehr zu verlieren. Hopp, hopp, hopp, los hier.“ Den Schweinen ist die lange Fahrt anzusehen. Viele sind von ihren eigenen Exkrementen beschmutzt, andere haben blutige Striemen. Doch ihr Leidensweg nähert sich dem Ende. „Hopp, hopp.“ Schlachthofmitarbeiter scheuchen sie in Betonbuchten, die in der CO2-Betäubungsanlage münden. Eigentlich müssten die Tierärztinnen hier jedes Tier lebend begutachten. Doch sie beschränken sich auf Stichproben. Es sind einfach zu viele. 

Für Viehfahrer Nack ist der Arbeitstag noch lange nicht zu Ende. Als die Schweine abgeladen sind, muss er seine Anhänger mit dem Hochdruckreiniger abspritzen. Zweieinhalb Stunden dauert das. Die Fahrt hat Spuren hinterlassen: „Die haben alles vollgeschissen.“

Gegen 22 Uhr erst kehrt Nack nach Lüchow zurück. Im Stall der Viehvermarktung brüllen Rinder. Die sollen am nächsten Morgen auf die Reise gehen.

Eine quälend lange Schweine-Tour im Tiertransporter Niedersachsen Politik Nachrichten / HAZ – Hannov
www.haz.de
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Dispute Over Druck in Feed Limiting US Meat Exports


Dispute over drug in feed limiting US meat exports

Helena Bottemiller
The Food and Environment Reporting Network
2012-01-25 13:14:00 and Sott@sott.net

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A drug used to keep pigs lean and boost their growth is jeopardizing the nation’s exports of what once was known as „the other white meat.“

The drug, ractopamine hydrochloride, is fed to pigs and other animals right up until slaughter and minute traces have been found in meat. The European Union, China, Taiwan and many others have banned its use, citing concerns about its effect on human health, limiting U.S. meat exports to key markets.

Although few Americans outside of the livestock industry have ever heard of ractopamine, the feed additive is controversial. Fed to an estimated 60 to 80 percent of pigs in the United States, it has sickened or killed more of them than any other livestock drug on the market, an investigation of Food and Drug Administration records shows. Cattle and turkeys have also suffered high numbers of illnesses from the drug.

Growing concern over sick animals in the nation’s food supply sparked a California law banning the sale and slaughter of livestock unable to walk, but that law was struck down by the Supreme Court Monday. Meat producers had sued to overturn California’s ban, arguing that the state could not supercede federal rules on meat production. The court agreed.

The FDA, which regulates livestock drugs in the United States, deemed ractopamine safe 13 years ago and approved it, setting a level of acceptable residues in meat. Canada and 24 other countries approved the drug as well.

Polish town in shock as blood bubbles from drains und nun in POLEN: Blutblasen aus dem Kanal


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Video

Polish town in shock as blood bubbles from drains

Matthew Day
Telegraph.co.uk
Wed, 25 Jan 2012 10:12 CST and Sottm@sott.net

 

Residents of Koscierzyna, a small Polish town, called in the police and ambulance service to investigate after blood began streaming out from under manhole covers.

After bubbling out through holes in the covers, the blood formed a river of red that flowed along a road in the Polish town forming large bloody puddles.

An investigation revealed that the blood had come from a meat processing plant and had seeped onto the streets because of a blocked drain.

„Police were called and we are investigating to find who is responsible for this,“ said Janusz Matrejek, a spokesman for the regional police headquarters.

Confronted with pools of blood on their streets locals reacted with horror.

„There are two schools on the street where a large amount of blood was flowing,“ wrote one angry resident on a news website. „The blood was also heading towards a local market. When you consider public health this situation is appalling.“

People also questioned as to how the blood had managed to leave the meat processing plant without any form of treatment, despite possible environmental risks.

A spokesman for the municipal authorities said the situation was now under control and that the blood had been removed from the streets.

River of Blood – Outside Dallas Meatpacking Plant


Pen of hogs. The Wm. Davies Co. Toronto, Canada.
Image via Wikipedia

In meinem Buch Schwein gehabt? frage ich danach, wohin die Ströme vom Blut der Schlachtschweine hinfließen – und hier kommt die Antwort:

US, Texas: Drone Pilot Finds „River of Blood“ Outside Dallas Meatpacking Plant

Eric Pfeiffer
The Sideshow
2012-01-24 00:00:00 Sott.net

 

A drone pilot hobbyist in Dallas stumbled across a river of blood coming from a large meatpacking plant. The small drone plane had a camera equipped, which captured images of the red river, suspected of being made of pig blood from the plant

„I was looking at images after the flight that showed a blood red creek and was thinking, could this really be what I think it is? Can you really do that, surely not?“ the pilot tells sUAS News. „Whatever it is, it was flat out gross. Then comes the question of who do I report this to that can find out what it is and where it is coming from.“

Farmer Feeds GMO Corn to his Pigs & ….


English: Cultivation of gm corn in the EU Deut...
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No need for condoms –

GE corn can do the job Farmer feeds GMO corn to his pigs: they all become sterile. Video: http://www.setyoufreenews.com/2012/01/21/farmers-pigs-all-sterile-from-gmo-corn/ Feature story – January 12, 2009

New research from Austria shows that a commercial strain of Monsanto-made GE corn causes mice to have fewer and weaker babies. What is this doing to human fertility? Regulators around the world said Monsanto’s GE corn was as safe as non-GE strains.

It has been approved in many countries and regions including the US, the EU, Argentina, Japan, Philippines and South Africa. China approved the GE corn for animal feed back in 2005. Until this research, under the Austrian Ministries for Agriculture and Health, none of the regulators had seriously questioned the safety of Monsanto’s GE corn. The biotech industry is playing a game of genetic roulette with our food and with our health. The GE corn research Austrian scientists fed mice over a course of 20 weeks a mixture of 33 percent Monsanto GE corn (NK 603 x MON 810) and non-GE corn. These mice gave birth to less babies and lighter babies in their third and fourth litters. Mice fed on non-GE corn had babies as normal.

These differences are statistically significant. India and GE food The GEAC(Genetic Engineering Approval Committee), a government body, has approved large scale field trials for BT corn in three agricultural universities in India. This corn is the same corn that according to a study by the Austrian government leads to infertility in the females of the rats that it was tested upon. In the light of this latest research, Greenpeace India is urging the government to put the brakes on GE food. „Genetic Engineering as a technology cannot be taken as safe without adequate safety tests“ said Dr. Sujatha Byravan, Molecular biologist and former President of The Council for Responsible Genetics. GE Brinjal is also in the pipeline, and being considered for approval. Monsanto’s GE corn hurts mouse reproduction. So what is it doing to human reproduction? Considering the severity of the potential threat, Greenpeace is demanding a recall of genetically-engineered food and crops from the global market. Jerry Rosman, a pig farmer in Iowa, was cultivating GMO corn,(Roundup Ready and BT) and fed this corn to his pigs. Result: his sows became infertile, and then after one year he went bankrupt (Video)

Please read the book Seeds of Destruction: The Hidden Agenda of Genetic Manipulation

Neues Buch: Schwein gehabt? Drama hinter verschlossenen Türen: Das Schwein in der Massentierhaltung


English: pigs Français : cochons English: Schw...
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Schwein gehabt?

Drama hinter verschlossenen Türen:
Das Schwein in der
Massentierhaltung



Autorenprofil:

Annamaria Grabowski mit Komondor Baldúr – Rückseite-Titel-Foto


Ich habe mich den Tieren in der Massentierhaltung, hier besonders den Schweinen, zugewandt. Ich bin der Frage, was uns Menschen bewegt, Tiere in Massentierhaltung, Massentiertransporten, Massenschlachtanlagen zu bringen, nachgegangen. Entstanden ist dieses Buch, das auch eine Kulturgeschichte des Fleisches, des Fleischgenusses,  aber auch der Gewalt ist.

Vorgestellt wird auch die Situation derer, die in Schlachthöfen, auf Tiertransporten und Auktionshäusern für Farmtiere arbeiten; die Frage wird gestellt, welche

Auswirkungen ihre Tätigkeit auf ihre Umwelt, die nähere und die weitere, haben könnten,  welche Folgen chronische Gewalt an Tieren  bei Tier und Mensch auslöst.

Ich habe mich auch an das Thema Holocaust-Vergleich – ist er erlaubt oder ist er verboten? – herangewagt und es bearbeitet.

Wissenschaftler werden zitiert, die nach intensiven Forschungsarbeiten davon überzeugt sind, dass Schweine intelligente, aufgeweckte und soziale Tiere sind. Es wird berichtet von Hamlet und Omelette, zwei Schweinen, die Videospiele lieben, von Lulu, die die Mutter ihrer Besitzerin rettet, von Schweinen, die sich selbst im Spiegel erkennen, die schwimmen und tauchen können, ach und noch so viel mehr.
Das Schreien und Weinen der Schweine, bei der Kastration der Ferkel, bei Wegnahme der Ferkel vom Muttertier, bei Abholung für den Transport zum Schlachthof, das habe ich hautnah erlebt;  das hat mich  so bewegt, dass ich mich daran machte, über das Leben der Schweine zu recherchieren.

Herausgekommen dabei ist dieses Buch.

Ein Blick in die Gliederung: 
Das Schwein in Europa
   Was sagt die EU?
   Vorstellung von Schweineställen
  
Die Situation der Ferkel – mit einem Wort: eine
   Katastrophe  

Beispiele
  Thema Ferkelkastration usw.
 
Das Essen von Fleisch
   Prunk am Hofe
   Betrachtungen über das Essen von Fleisch
   Tödlein

    und Gedenktafeln – was haben sie uns zu sagen?
 
Schlachthaushistorie
   – Gewalt am Arbeitsplatz
   – Gewalt an Mensch  & Tier
   – Gewalt zuhause
   – Gewalt im Bereich der Schlachtzentren
   – Greift hier das Modell von Garcione?
 
Geschichte der Schlachthäuser
Interviews mit ArbeiterInnen
Beschreibungen und persönliche Erlebnisse von Beschäftigten
 
Situation der Schweine in den Massentierhaltungen

Situation der Umwelt
Was geschieht, wenn eine Naturkatastrophe eintritt  

Beispiele
Wohin mit toten Tieren?
 
Das Leiden und die Leidensfähigkeit der Tiere
Wissenschaftliche Erkenntnisse dazu
 
Schweine sind kluge Tiere

  Schweine und Metakognition
  Schweine sehen sich im Spiegel

Agonie im Schweinestall
Mörderische Tierquälerei, dokumentiert anhand vieler Links zu
   Videos und Textseiten

EU-Bestimmungen zur Schweinehaltung, Transport von Schweinen usw.

Was können wir von Norwegen lernen?

Können Schweine singen?

Verhaltensstörungen bei Sauen
 
Schlachtarbeiter brauchen keine Ausbildung
   Sie haben fast keine Kontrolle an ihrem Arbeitsplatz
   Sie haben sehr hohe Verletzungs- und Krankheitsrisiken

Wie kann die Situation an Schlachthöfen verändert werden?

Prof. Temple Grandin forscht auf diesem Gebiete


Was hat der Holocaust mit unseren Massentierhaltungen zu tun?
    Sklaverei hat viele Gesichter
 
Wissenschaftler erforschen das Thema:
    Hauer-Ausbrechen bei Ebern

Kanada als schlechtestes Beispiel beim Umgang mit Ebern
 
Brennende Ställe und kein Ende
 
Euthanasie bei Schweinen

Wie findet Vermehrung der Schweine statt?

Viele kluge Leute sprechen über Schweine

Und vieles, vieles mehr…

Das Buch ist im Eigenverlag Grabowski erschienen.

639 Fußnoten

19 Seiten Gliederung

Insgesamt 577 Seiten, 2/3 davon bebildert. Preis incl. Versand € 59,–

Bestellung unter: 09405-9177224 oder unter schweingehabt@googlemail.com www.schweingehabt.wordpress.com

                 Warnung !

                         Tiere sind

 für viele Menschen Begleiter und Freunde, aber für viele Menschen auch Nahrungsmittel.

In diesem Buch wird auch die Situation der Tiere beleuchtet, 

die in Massentierhaltungssystemen leben, die sich auf dem Transport oder in Schlachthäusern befinden.

Bitte, lassen Sie Kinder und empfindliche Menschen diese Fotos nicht  oder nicht allein ansehen.

Betrachten Sie bitte die Fotos      und Videos, die Sie sie herunter laden, auf eigene Gefahr und in eigener Verantwortung!

Schweine kennen mehr als 20 Lautaeusserungen – findet Grabowski heraus


Deutsch: Schweine Kastration English: Castrati...
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Wer weiß, warum Schweine bestimmte Laute ausstoßen?Wer weiß, wann Schweine schreien?

Wer fragt danach?

 Das Schreien bei Schweine ist in natürlichen Situationen nur in Ausnahmefällen zu hören: Imponierschreien im Kampf bei Adulten oder das Kreischen von Ferkeln, die sich irgendwo festgelaufen haben.Haltungsbedingt ist dagegen das Phänomen von schreienden Mastschweinen oder Sauen zu Beginn der Fütterung, beim Verladen und Transport beziehungsweise beim Treiben in ein Schlachthaus. Im Freiland beginnen bei der gemeinsamen Futtersuche alle Gruppenmitglieder simultan mit dem Fressen. Es ist zu vermuten, dass Schweine sich festgelaufen fühlen, wenn sie hören, wie andere Schweine im gleichen Stall anfangen zu fressen, während sie selbst im gleichen Raum daran gehindert werden. Vergleichbar dem Festlaufen scheint die Situation zu sein, in der Schlachtschweine mit Gewalt von einem Platz zum anderen befördert werden, beziehungsweise Sauen mit einer Nasenschlinge fixiert werden und sich nicht mehr von der Stelle rühren können. Schreiende Schweine greifen demnach in solchen extremen Stresssituationen auf Verhaltensweisen zurück, die typisch sind für jüngere Lebensabschnitte, nämlich auf die Verhaltensweisen der Ferkel, die um die Hilfe ihrer Sau schreien. Das Wohlbefinden der domestizierten Schweine ist eindeutig herabgesetzt, solange sie als Schreiende Schweine gehört werden (§ 2Nr. 1 und 2, § 17 Nr. 2b TierSchG) (Van Putten 2000).[1] Weary (Weary 1992)[2] und McGregor, P. K., et al. (McGregor et al. 1992)[3] sprechen von 20 Lauten, die Schweinen zur Verfügung stünden. Van Putten (van Putten 1986)[4] erklärt hingegen, Schweine hätten ein Lautrepertoire von 40 verschiedenen Tönen aufzuweisen. Einige von diesen Tönen sollen hier auch vorgestellt werden.

 

Der Deckgesang des sauenbespringenden Nabob

Reich und klangvoll ist der Wortsschatz der Grunzer

 

Eben geboren, schon äußern Ferkel Kontakt-, Hunger- und Schmerzlaute. Bereits am dritten Lebenstag verfügen sie  über ein sinnvoll abgestuftes Vokabular in den Bereichen des Abwehrens, Suchens, Kämpfens und der Angst. Bis zur dritten Lebenswoche erlernen Ferkel schwierige Tonfolgen, mit denen sie warnen oder gar alarmieren. Mit zunehmender Geschlechtsreife, etwa vom vierten Lebensmonat an, vollenden sie dann nach und nach ihre sprachliche Grundausbildung als Schwein mit werbenden Liebeslauten (Groskreutz 1989). [5]

Wenn  ein Eber in die Gehäuse von rauschigen Sauen geführt wird, fängt er an, das weibliche Tier zu beschnüffeln, die Seiten der Nase, die Flanken, die Vulva; er bewegt seinen Kopf von einer Seite zur anderen, je nachdem, wie seine Geliebte posiert. Dabei beißt der Eber zart in die Ohren der begehrten Dame seines Herzens, so anmutig, wie man es sich niemals vorstellen könnte  (Blackshaw o.J.).[6]  

Der Deckgesang des sauenbespringenden Ebers ist ein Werbungssong, eine Art sanftes, gutturales Grunzen. Wenn es  ertönt, antwortet ihm die auserwählte  Schweinedame! Sie singen sich  un  an, berühren einander zärtlich, beschnüffeln sich und jagen einander im Liebesspiel. Dabei wird Androstenon (Androstenon ist ein Steroid ((Androgen)) und ein Metabolit des Sexualhormons Testosteron, das bei verschiedenen Säugetieren als Pheromon dient) freigesetzt, während der Eber einen schaumigen Schleim im Maul produziert, (Bemerkung von mir: der Werbende  wird quasi zu einem Schaumschläger!) indem er fortwährend kaut und mit den Zähnen knirscht.

 

Und so wird die Sprachkunst des Suus Scrofa schließlich von dem betörenden Deckgesang des sauenbespringenden Nabobs gekrönt. Sein geheimnisvolles, gutturales Grunzstakkato betört Nabine vollends, so daß sie bombenfest steht und mit reichem Ohrenspiel duldet. Meist  können Eber bis zu 30 Minuten im Liebesspiel verharren, bis sie ejakulieren. Die Sauen grasen manchmal und gehen einige Schritte nach vorn, bis der Eber wieder herabspringt  

(siehe auch: how do pigs mate?) [7] und Groskreutz (Groskreutz 1989).[8]

 

Auch Schweinemütter murmeln ihren Ferkeln leise Laute ins Ohr, ihr verzücktes Quieken ist nur zu vernehmen, wenn man sich Zeit nimmt, zuzuhören.

 

Quelle: Grabowski, A.: Schwein gehabt? S. 159

 

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit fand im Urin von Mastschweinen Rückstände von CAP – 25 Mastbetriebe gesperrt


http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/25-mastbetriebe-bayern-gesperrt-014000566.html

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat im Urin von Mastschweinen Rückstände von einem verbotenen Arzneimittel gefunden und insgesamt 25 Mastbetriebe sperren lassen. Wie das Amt (Taiwan OTC: 8271.TWONachrichten) am Freitagabend mitteilte, handelt es sich um das sogenannte Breitband-Antibiotikum Chloramphenicol (CAP). Schlachttieren dürfe dies seit 1994 nicht mehr verabreicht werden. Verbraucher seien jedoch nicht in Gefahr. Entdeckt wurden die Rückstände den Angaben zufolge bei Routinekontrollen im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplans.

Laut LGL ist die Ursache bereits geklärt. Demnach nahmen die Schweine das Mittel über ein aus der Allgäuer Ehrmann-Molkerei stammendes Futtermittel auf. „Als Ursache für die Kontamination wurden Laborabfälle des Molkereibetriebes ermittelt, die unsachgemäß entsorgt worden sind“, teilte das Landesamt mit. Alle ermittelten 25 Betriebe im Allgäu und im Raum Ulm, die das belastete Futtermittel verwendet haben könnten, seien sofort gesperrt worden. Wann sie wieder freigegeben werden könnten, war zunächst nicht bekannt.

Ein Ehrmann-Sprecher bestätigte am Abend, dass menschliches Versagen zu der Verunreinigung geführt habe. Ehrmann-Produkte seien aber nicht betroffen, da die Prozesse getrennt seien. Die Molkerei habe das rechtlich zugelassene Hilfsmittel Chloramphenicol in der Qualitätssicherung zur Beschleunigung mikrobiologischer Untersuchungen genutzt. Es sei wegen eines Fehlers in das sogenannte Weißwasser gelangt. Weißwasser, das bei der Produktion in der Molkerei anfällt und noch Milchbestandteile enthält, werde von einigen Betrieben aus dem Umland abgeholt und vor allem bei Schweinen dem Futter beigegeben. Ehrmann sei mit den Betrieben und dem LGL in engem Kontakt und werde künftig auf die Verwendung von Chloramphenicol verzichten, sagte der Sprecher.

Das Thema der Arzneimittel bei Schlachttieren ist umstritten. Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) hat erst kürzlich einen neuen Gesetzentwurf zur Eindämmung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermast vorgelegt. Über den Verzehr von Lebensmitteln können Menschen Keime einnehmen, die gegen Antibiotika unempfindlich sind. Das kann dazu führen, dass die Arznei bei Krankheiten nicht mehr wirkt.

Bulgaria: On 12th of December 2011 in the Allegro Night Club a Little Piglet was Tortured to Death


http://www.thepetitionsite.com/1/tel…for-amusement/

On the 12th of December 2011, in the Allegro night club in Gabrovo,
Bulgaria, a horrific blood orgy took place. A small Mexican piglet, was
smeared in oil and released amidst the raving drunken crowd to be caught
and killed for fun. Hundreds of people were present, but not a single
one of them protested or tried to save the poor animal. Instead they
pounced on him. What followed was a satanic display of savagery. They
broke the piglet’s ribs and smashed its fragile body. They kicked and
dragged the poor soul that was bleeding and screaming in agony and
shock. But that was not enough for the bloodthirsty mob. Two drunken
morons, identified as Iliq Malchev and Georgi Georgiev, both students at
the Technical University in Gabrovo, eventually caught the piglet, took
it to the bathroom and started smashing the piglet’s head against the
wall. Then they started stabbing its trembling body with an ice pick.
Then they took a knife and cut the piglet’s belly open while it was
still alive