Landwirt darf Maststall nicht bauen


Interessant ist, mit welcher Begründung die Richter am Verwaltungsgericht dem Grütlohner Landwirt diese Ausnahmeregelung verweigerten. Die Richter gehen davon aus, dass der geplante Maststall nicht unmittelbar einem landwirtschaftlichen Betrieb dienen würde. Der Begriff Landwirtschaft sei an eine „unmittelbare Bodenertragsnutzung“ geknüpft. Ackerbau, Weidewirtschaft, Obstbau und Weinanbau seien demnach eindeutig der Landwirtschaft zuzuordnen. Tierhaltung gehöre nur dann zur Landwirtschaft, wenn die Tiere überwiegend durch Futter ernährt werden, das auf den Flächen des Landwirtes erzeugt werden kann. Fehlt es ihm dazu an Fläche, gelte der Betrieb als gewerblich.
 

tung.de/lokales/kreis_borken/borken/1708628_Landwirt_darf_Maststall_nicht_bauen.html Interessant ist, mit welcher Begründung die Richter am Verwaltungsgericht dem Grütlohner Landwirt diese Ausnahmeregelung verweigerten. Die Richter gehen davon aus, dass der geplante Maststall nicht unmittelbar einem landwirtschaftlichen Betrieb dienen würde. Der Begriff Landwirtschaft sei an eine „unmittelbare Bodenertragsnutzung“ geknüpft. Ackerbau, Weidewirtschaft, Obstbau und Weinanbau seien demnach eindeutig der Landwirtschaft zuzuordnen. Tierhaltung gehöre nur dann zur Landwirtschaft, wenn die Tiere überwiegend durch Futter ernährt werden, das auf den Flächen des Landwirtes erzeugt werden kann. Fehlt es ihm dazu an Fläche, gelte der Betrieb als gewerblich.

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